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Asia Night

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Am Freitag 21. Januar um 19.45 Uhr treffen sich 19 jungen Judokas zur Asia Night. Da es eine japanische Tempelnacht wird, wie es bei den Mönchen üblich ist, ein vegetarisches Nachtessen eingenommen. Es gibt leckere Frühlingsrollen. Aylin hilft mir beim Empfang der Tempelgäste und beim zubereiten des Essen und servieren. Auch erstellt sie den unerlässlichen Amtchenplan.
Nach dem Essen werden alle als Mönche eingekleidet. Edith, die schon in Japan gewesen ist und grosses Wissen der japanischen Kultur hat, erzählte dann von den Tempeln und Schreinen. Vor den Schreinen stehen die Toriis (Torii: übergang von einer Welt zur anderen Welt). Einen solchen Torii werden wir am Samstag beim Dojoeingang montieren. Ich halte die Bilder zur Untermauerung von Ediths Erzählung bereit.
Edith demonstiert uns den Klang der Klangschale, was unseren Jüngsten Dominic so fest beruhigt, dass er fast einschläft. Aber dies wäre noch zu früh. Schliesslich wollen wir noch eine Zen-Garten-Meditation halten. Jedes Kind kann sich sein Mini Zen-Garten erstellen und damit meditieren.
Als die Zähne geputzt, das Nachtlager auf dem Mattenfeld ausgebreitet ist und das Pyama angezogen ist, gibt es noch das japanisches Märchen Taketori Monogatari (
deutsch „Geschichte vom Bambusschneider“) oder Kaguya-hime no Monogatari ( deutsch „Geschichte der Prinzessin Kaguya“, auch: „Legende der Mondprinzessin“) ist ein altes japanisches Märchen in Monogatari-Form aus dem 10. Jahrhundert.
Nach viel Getuschel, heimlichen Handyspielen und Gekicher gibt es zeitig Nachtruhe. Meine Nachtruhe wird um 3.35 Uhr unterbrochen durch zwei trommelden Gugenmusiger auf dem Heimweg. Meine Befürchtung alle erwachen bewahrheitet sich Gottseidank nicht. Um 7.00 Uhr ist Tagwacht durch japanische Musik. Wir haben heute Morgen noch grosses zu leisten. Darum muss ein gutes Morgenessen auf den Tisch. Ich habe Zopfteig vorbereitet mit dem jeder sein japanisches Brötchen zubereitet. Es werden Budas geformt, Schriftzeichen, aufgehende Sonnen und vieles mehr. Wir essen die frischgebackenen Brote. Nun werden die Holzteile für das Torii rot angestrichen. Es wird in zwei Gruppen gearbeitet. Die eine Gruppe malt den Grundanstrich und geht danach zu Edith japanisch schreiben lernen. Die andere Gruppe lernt erst japanisch und macht danach den Deckanstrich.
Während die Farbe trocknet, spielen die Kinder Schriftzeichenfangis und andere Spiele. Auch ein gesundes Znüni darf nicht fehlen. In dieser Zeit bereitet mein Mann Louis und ich Holz für die Montage des Torii vor. Danach setzten wir mit vereinten Kräften das Torii zusammen.
Nach einem feinen Mittagessen von Rosmarie und dem Gruppenfoto, werden die Jungen und Mädchen von ihren Eltern abgeholt. Die Eltern bewundern die Arbeit ihrer Kinder, den schönen Dojoeingang.
Mich hat die gelungene Asia Night 2011 sehr erfreut meine Pläne sind sehr gut aufgegangen bis auf ein Detail und es war eine tolle Gruppe. Ich danke euch Kids vielmals, es war lässig mit euch.


Dabei waren: Aylin, Haris, Fabian, Brian, Sven, Robin, Lynn, Lukas, Frederik, Moritz, Manuel, Pascal, Cedric, Felix, Céline, Kim, Noa, Jan und Dominic.



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